käselotti









Kathrin von käselotti gestaltet nicht nur die Stoffe für ihre tierischen Taschen selbst, alle Produkte werden von ihr in kleinen Serien liebevoll von Hand gefertigt. Ihre Entwürfe entstehen in ihrem winzigen Atelier in Hamburg. Mittlerweile gibt es die kleinen Freunde auch als Broschen, Stoff-Buttons oder Ohrstecker. Nähbegeisterte können sich ihre Tierbrosche oder ihr Tierkissen mit Hilfe der Nähpakete selbst anfertigen, für Fortgeschrittene gibt es käselotti-Stoffe als weiche Jersey-Meterware von Lillestoff zu haben.


"Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich überhaupt mit dem Nähen angefangen habe, aber schon als Kind habe ich gerne Dinge mit den Händen gemacht und in den Sommerferien in meinem "Lädchen" in unserer Einfahrt verkauft. Abends habe ich immer heimlich mit meiner Mutter um die Wette gestrickt (leider war sie dann doch immer schneller als ich…)".

Nach einem Designstudium in Hannover kam Kathrin für ein Praktikum in einem Studio für Puppentrickfilm nach Hamburg, wo sie nun seit fast 10 Jahren lebt und arbeitet. Beim Schneidern der Puppen-Kostüme entdeckte sie ihre Lust am Nähen wieder, kurze Zeit später eröffnete sie ihren DaWanda-Shop.
Nach der tollen Zeit beim Film arbeitete Kathrin 6 Jahre als Grafik-Designerin beim Verlag Friedrich Oetinger, aber in ihrer freien Zeit verbrachte sie praktisch immer noch jede Minute in ihrer kleinen Näh-Ecke. Jahr für Jahr wuchs käselotti ein wenig, dann entdeckte Kathrin, dass man Stoffe nach eigenen Entwürfen bedrucken lassen kann, das eröffnete ganz neue Möglichkeiten - die perfekte Verbindung von Beruf und Stoff-Liebe!
2014 hat sie endlich den Schritt gewagt, ihren Brotjob an den Nagel zu hängen und sich beruflich nur noch mit Stoffen und lustigen Tierchen zu beschäftigen. Bisher sieht es ganz gut aus, aber Kathrin ist  sehr gespannt, wo ihr Weg sie noch hinführen wird.



























P.S.:
Auf den Namen käselotti kam sie übrigens bei einem Besuch bei ihren Eltern. Die "Käselotti" ist dort die Verkäuferin in der Käsetheke des einzigen Supermarktes im Ort gewesen und musste für den Namen herhalten. Mittlerweile in Rente, singt sie mit Kathrins Mutter im Chor, weiß aber bis heute nichts von ihrer "Berühmtheit"...